Für welchen Einsatzzweck ist die Asphaltarmierung TOK-ARMABIT vorgesehen und welchen Vorteil bietet sie ?

Asphaltarmierungen verstärken den Straßenkörper generell und nehmen Spannungen auf bzw. verteilen sie. Asphaltarmierungen werden vorzugsweise gegen Reflexionsrissen eingesetzt, die beispielsweise entstehen können, wenn Betonflächen mit Asphalt überbaut wurden. In der Asphaltschicht bilden sich diese Risse vielfach über den Scheinfugen im Beton, da dort Bewegungen erfolgen, die der Asphalt unter Umständen nicht aufnehmen kann. Eine Asphaltarmierung mit einer geringen Dehnfähigkeit und einer hohen Zugkraft kann diese Risse verhindern. Die Dehnfähigkeit sollte maximal ca. 3 % betragen und die Armierung sollte lagesicher verlegt werden können. Beide Voraussetzungen werden durch das ARMABIT erfüllt.

Können/dürfen Nahtkleber wie die TOK-Plastmasse im Asphaltstraßenbau auch für Sanierungsmaßnahmen, beispielsweise an Aufgrabungen, eingesetzt werden?

Der Einsatz von Nahtklebern und damit die Ausbildung einer Naht ist gemäß dem Merkblatt M SNAR ("Merkblatt für Schichtenverbund, Nähte, Anschlüsse und Randausbildung von Verkehrsflächen aus Asphalt") nur dann zugelassen, wenn im Verfahren "neu an neu" gebaut wird. In allen anderen Fällen muß ein Anschluß mit einem Bitumenfugenband oder durch nachträgliches Schneiden und Vergießen ausgebildet werden. Die ZTV A-StB 97 lassen an Aufgrabungen ausschließlich Fugen zu. Diese müssen mindestens 10mm breit und standfest sein.

Was bedeutet eigentlich "TOK"?

TOK ist eine Abkürzung und bedeutet Tonrohrmuffenkitt.
Der Begriff stammt aus den frühen Anfangsjahren der DENSO, als nämlich für die Abdichtung von Tonrohrmuffen ein spezieller Kitt entwickelt wurde.
Später wurde die Abkürzung TOK zum Begleitnamen vieler innovativer DENSO Produkte. Insbesondere der Begriff TOK-Band ist weltweit bekannt und zum Synonym für alle Bitumenfugenbänder auf dem Markt geworden.