TOK® DUR
Die zweikomponentige Beschichtungsmasse auf Kunststoffbasis für den Ausgleich von Unebenheiten auf Asphaltflächen. Extrem haftfähig, abriebfest und witterungsbeständig.
Verwendung
Mit TOK® DUR werden dauerhafte, abriebfeste und wetterbeständige Beschichtungen zur Überbrückung von feinen Rissen oder als Ausgleich von Unebenheiten vorwiegend auf Asphaltflächen hergestellt. Auf Betonflächen ist eine Grundierung erforderlich.
Lieferform und Verpackung
TOK® DUR wird in Gebindegrößen von 7 kg geliefert, die Farbe ist grau. Der Glanzgrad des Materials ist "seidenmatt", weitere Farben und Gebindegrößen auf Anfrage. Der Härter wird in Pulverform im passenden Verhältnis geliefert.
Lagerung
Trockene Lagerung der geschlossenen Gebinde bei 0 bis 20°C, das Material ist unter diesen Bedingungen mindestens 6 Monate lagerfähig.
Besondere Vorteile:
• Gute Verarbeitbarkeit
• Dauerhaft und abriebfest
Materialeigenschaften
TOK® DUR ist ein zweikomponentiges Spezialprodukt mit einem reaktiven Acrylharz als Bindemittel. TOK® DUR zeichnet sich durch die folgenden Eigenschaften aus:
• hohe Elastizität
• geringe Schwundspannung
• rasche Trocknung und gute Haftfestigkeit
• gute Wetterbeständigkeit und lange Haltbarkeit
• gute Wasser- und Tausalzbeständigkeit
Verarbeitungsrichtlinien
1. Vorbereitung des Untergrundes
Der Untergrund muß sauber und trocken sein, ein eventuell vorhandener Ölfilm muß entfernt werden. Asphaltbeläge mit Versiegelungen eignen sich nicht für die Beschichtung mit TOK® DUR.
2. Verarbeitung
Das Material muß vor Gebrauch gut aufgerührt werden, der pulverförmige Härter muß homogen im Mischungsverhältnis (Masse) von 1,0 - 0,7 : 100 eingerührt werden. Das Material ist gebrauchsfertig und darf nicht verdünnt werden, die Verarbeitung erfolgt mit einem Leim- oder Zahnspachtel. Bei Auftragsdicken von mehr als 5 mm kann TOK® DUR mit Quarzsand der Körnung 0,3 mm bis 1,5 mm bis zu einem Anteil von 50 % gefüllt werden. Die Auftragungsdicke sollte 20 mm nicht überschreiten, bei Dicken von mehr als 5 mm muß in zwei Arbeitsgängen gearbeitet werden. Unmittelbar nach dem Aufbringen muß mit Koloritquarz, Hochofenschlacke o.ä. der Körnung 0,3 mm bis 1,5 mm im Überschuß abgestreut werden. Das überschüssige Material kann wieder verwendet werden. Die Aushärtezeit beträgt abhängig von der Temperatur ca. 1 Stunde. Verarbeitungsgeräte sollten sofort nach Beendigung der Arbeiten mit Äthylacetat o.ä. gereinigt werden.
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